Das Berliner Schulprojekt „wahnsinnig normal“ ist ein ehrenamtliches Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin.

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Die Projektgruppe beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin

Die Projektgruppe beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin

Wir finden, dass psychische Krisen zum Leben gehören. Also ist es gut, dass Schülerinnen und Schüler erfahren, wie es Menschen ergangen ist, die solche Krisen erlebt haben. Wer lernt, wie man darüber offen sprechen kann, findet leichter Wege, mit den eigenen Lebenskrisen oder denen der anderen zurecht zu kommen. Denn wir sind alle manchmal anders und brauchen es dann umso mehr, dazu zu gehören.

Das Berliner Schulprojekt ist eine trialogische Projektgruppe von 12-15 netten Menschen. Trialogisch bedeutet: Einige von uns haben ganz persönliche Erfahrungen mit psychischen Krisen und der Psychiatrie (=Experten in eigener Sache). Einige von uns sind beruflich mit dem Thema beschäftigt (=Profis). Einige von uns sind Angehörige von Psychiatrie-Erfahrenen. So sind die drei wichtigsten Erfahrungs-Felder und Ansichten vertreten.

Wir interessieren uns aus unterschiedlichen persönlichen Gründen für das Thema psychische Krisen. Einer Meinung sind wir, dass dieses Thema in der Gesellschaft und bereits in den Schulen immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Kinder und Jugendliche, also Schülerinnen/ Schüler haben längst ganz eigene Erfahrungen damit gemacht. Sie brauchen die Offenheit darüber sprechen zu dürfen und sich nicht ausgegrenzt zu fühlen.